UN-Kinderrechtskonvention: Recht auf Identität

Identität – im deutschen Recht ausgeblendet

Was ist das eigentlich die Identität? Im deutschen Recht taucht der Begriff nicht auf, jedoch hat die UN-Kinderrechtskonvention diesen Begriff aufgenommen. Damit ist gemeint: Wer bin ich, woher komme ich, warum handle ich so, wie ich handle, wer bin ich als soziales Wesen, wer bin ich als biologisches Wesen. Kinder haben also ein Recht ihre Identität zu kennen, zu wissen wer der leibliche Vater ist – auch wenn Mami nicht will.

Im Gegensatz zum deutschen Recht, spricht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte allen Kindern ein Recht zu ihre Identität zu kennen, so auch in dem jüngsten Urteil: http://www.isuv.de/tiki-read_article.php?articleId=504

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Eine Antwort zu UN-Kinderrechtskonvention: Recht auf Identität

  1. hemshöfer schreibt:

    Ein wegweisendes Urteil. Und aus der Sicht des Kindes sicher „richtig“.
    Und Erwachsene mUssen nun auch auf diesem Gebiet für ihre „Fehler“ einstehen, können die nicht unter dem Mantel „Ehesicherung“ verbergen.

    Ich frage mich wann unsere Regierung endlich mal soweit ist die Gesetze den Menschenrechten, speziell den Kinderrechten, anzupassen.

    Heute haben wir den „Welt-Kindertag“ ! Da stehen wieder die Zeitungen voller Politikersprüche was sie alles für die Kinder machen. Und dass Kinder „gehört“ werden. Aber wo denn ? Wenn ein Spielplatz geplant wird, der heute eingeweiht wird ? Ist das denn alles was Politiker für Kinder „auf die Beine stellen“ können/wollen ?

    Hier müssen endlich unsere veralteten Gesetze reformiert werden, Moralvorstellungen aus dem vergangenen Jahrtausend entfernt werden.
    Es darf Jede/r danach leben, aber es kann nicht angehen dass diese allen Menschen aufgedrückt werden und schon gar nicht darf es sein dass man deswegen Kindern etwas vorenthält !

    Aber ich habe den Eindruck dass unsere Politiker zu sehr an Wahlerfolge denken, bzw. Mit Parteipolitische Unzulänglichkeiten beschäftigt sind. Vielleicht sollte nicht nur der Bundespräsident aus der Partei austreten, sondern auch entscheidende Politiker. Die Parteiarbeit Anderen überlassen.

    Mit meisterlichen Grüßen WB

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