Was Liebe unzertrennlich macht. – Wie lässt sich der Tod der Liebe verhindern?

Unsere Tätigkeit als Interessenverband Unterhalt und Familienrecht, kurz ISUV, darf sich nicht nur mit den materiellen Fragen zum Unterhalt, Zugewinn, Hausrat, Ehewohnung, Sorgerecht etc. beschäftigen. Ein ebenso großer Bedarf an Information über Rechtsfragen besteht für psychosoziale Fragen: Wie bewältige ich eine Trennung, wie verfalle ich nicht wieder in gleiche Fehler, was sind meine Beziehungsmuster?

Seit 2008 läuft nunmehr ein Studienprojekt, in dem ca. 13.000 Männer und Frauen über 14 Jahre hinweg ständig befragt werden.

Die vielen Untersuchungen widmen sich der Frage was „Liebe glücken lässt“

Der „Spiegel“ hat in einer der letzten Ausgaben im Jahr 2011 (52) sich mit dieser laufenden Untersuchung beschäftigt. Ich selbst habe als Kontaktstellenleiter in Traunstein in den letzten 3 Jahren ca. 15 Buchbesprechungen in unserer Fachzeitschrift „Report“ besprochen. Diese Bücher beschäftigen sich nur mit den psychischen Problemen bei Trennung und Scheidung.

In den letzten Veranstaltungen in der Kontaktstelle Traunstein habe ich bereits abwechselnd jeweils mehrere Bücher zur Einsichtnahme mitgenommen und durch entsprechende schriftliche Kurzbuchbesprechungen erläutert. Das Echo ist sehr positiv. Mein Eindruck ist, dass viele der Zuhörer erkannt haben, dass sie sich in dieser Lebenskrise, Trennung und Scheidung, auch mit ihren psychischen Problemen beschäftigen müssen, um reifer zu werden für eine neue Beziehung, um nicht wieder die gleichen Fehler zu machen, die zum Scheitern der Beziehung geführt haben.

Ich möchte mit diesem Kurzvortrag meine eigenen 25jährigen Erfahrungen als Familienrichter (12 Jahre) und inzwischen als Anwalt (15 Jahre) aufgreifen und in Verbindung mit diesem Spiegel Artikel folgende Denkanstöße geben:

Ausgangslage:

Mann und Frau haben einander einst angebetet und herbeigesehnt. Sie konnten oft voneinander nicht lassen kurz der übliche Zustand milder geistiger Umnachtung zu Beginn einer Beziehung, zu Beginn einer Liebe, einfach alles Romanze. Dann zogen sie zusammen, heirateten, Kinder kamen. Irgendwo auf dem Weg ließ die Verliebtheit nach, meist ebbt die Romanze nach 1 ½ Jahren ab, langsam auch die Leidenschaft. Die Koitusfrequenz sinkt auf die Hälfte. Es gilt den Alltag zu bewältigen, die vielen kurzen Nächte voller Babygezetter, Windelwechseln und Beruf ist angesagt.

Kurz: Männer und Frauen haben in langjährigen Beziehungen oft ihre Träume auf das Maß der Wirklichkeit gestutzt. Die erwähnte Studie beschäftigt sich nun mit der Frage, wie hoch die Dosis an großen Gefühlen sein muss, damit zwei Individuen so ineinander wurzeln und wachsen, dass die Beziehung ein Leben lang hält.

Wie lässt sich der Tod der Liebe verhindern?

Die Literatur beschäftigt sich mit diesen Fragen. Endgültig und allgemein verbindlich beantwortet hat sie bisher niemand. Inzwischen versucht es die Wissenschaft ‑ der Blick auf Paare und die Analyse des Beziehungskitts inspiriert Sozialpsychologen weltweit. Nie zuvor gab es so viel Forschung, so viele Untersuchungen, die sich der Frage widmen, was die Liebe glücken lässt.

Psychologen hoffen weltweit, dass sie mittels Längs-Schnitt-Studien – Beobachtungen über viele Jahre und in unterschiedlichen Milieus – viele gültige Wahrheiten erkennen können. Dabei sollen dann grundsätzliche Fragen beantwortet werden können: Was ist Ursache, was Wirkung, ist es der mangelnde Sex, der eine Beziehung demoliert oder ist die Beziehung – Kommunikation, täglicher Umgang, Höflichkeit, Freundschaft – so schlecht, dass sie jegliche Erotik tötet. Verstehen es Paare zu streiten, somit Stress, Enttäuschung oder Betrug zu bewältigen, verbindet der Streit? Ist der Streit zerstörerisch, geht es nicht um konkrete Konflikte, um gegenseitiges Verstehen, sondern nur um gegenseitige Vorwürfe?

Die Wissenschaftler versuchen aus einer neuen Perspektive auf die Liebe zu schauen. Das Stichwort heißt hier: Resilienz. Dieser Begriff stammt aus der Wertstoffphysik und bezeichnet die Fähigkeit von elastischen Material, das nach extremer Belastung wieder in die Ausgangslage zurückschnellen kann. Mit Resilienz lässt sich erklären, warum und wie gedemütigte, missbrauchte Kinder stark werden können – ihr Leben wieder selbstbestimmen können.

Die Psychologen übertragen das Resiliens-Prinzip auf Zweierbeziehungen. Sie versuchen zu ergründen, ob es eine Art Rettungsschirm für die Liebe gibt. Ihr Blick richtet sich jetzt nicht mehr nur auf die Schattenseiten scheiternder Beziehungen. Sie wollen wissen was zufriedene Paare richtig machen.

Gibt es eine „Weltformel für Glück zu Zweit“?

Das allgemeingültige Rezept der perfekten Liebe gibt es nicht – und wird es wohl auch nie geben. Psychologen und Soziologen haben aber weltweit durch ihre bisherigen Befragungen erstaunliche handfeste Hinweise dafür gewonnen, dass und wie die Liebe mindestens partiell gelingen kann.

Die ebenso nüchternen wie überraschenden Botschaften aus der Wissenschaft lauten:
•Echte Freundschaft schmiedet Paare viel besser zusammen als die Herzklopfdramatik der sogenannten großen Liebe.
•Kinder sind oft Beziehungskiller.
•Gegensätze ziehen sich vielleicht an, aber ähnliche Werte schweißen zusammen.
•Die ewigen Beziehungsdebatten führen in der Regel zu nichts, jedenfalls zu nichts gutem.
•Sex wird weitaus überbewertet.

Es herrscht bei Wissenschaftlern Übereinstimmung darin, dass die Analyse einer – möglicherweise – verkorksten Kindheit keine Beziehung rettet oder ihr hilft. Es ist geradezu Mode geworden, bei nur allzu opportunistischen Therapeuten die verhundste Kindheit, Vaters Schwäche, Mutters Kälte, die Bevorzugung der Geschwister … kurz die angeblich offenen Rechnungen der Vergangenheit und die damit verbundene Bitterkeit eindimensional darzulegen. Schließlich wird das Ganze in langen und sehr teuren therapeutischen Gesprächen ausgebreitet, ja vielfach ausgewalzt, nicht zuletzt zum Wohle des Geldbeutels des Therapeuten. Entscheidend ist: Hilft das den Betroffenen oder hilft das gar eine Beziehung zu retten?

Nach besagter Längsschnittstudie tut es dies aber nur selten. Paartherapeuten verzeichnen erschreckend niedrige Erfolgsquoten.

Erfüllte Partnerschaft

Sie steht an oberster Stelle aller Lebensziele bei mehr als 90 % der deutschen Männer und Frauen. In der Paarforschung gilt es zu berücksichtigen, was den Einzelnen bei seinem Handeln und Denken treibt: seine Herkunft, das Temperament, sein Verstand, seine Werte, seine Bildung. Entsprechend dieser Voraussetzung werden dann Fragen unterschiedlich beantwortet:

– Wie nehmen sich die Partner gegenseitig an, , wie können sie sich überhaupt annahmen?

– Haben die Partner Freunde oder leben sie weitgehend für sich?

– Welche rolle spielt die jeweilige Herkunftsfamilien, wie eng sind die partner an sie gebunden?

– Welchen Beruf haben die Partner? Wird die berufsrolle auf die Beziehung übertragen?

– Wird der Berufsstress auf die Beziehung übertragen – hineingetragen?

– Sind Kinder da, kommt es zu Stress und Streit wegen der Kinder?

– Wie viel Geld haben die Partner zur freien Verfügung?

– Welche materielle Sicherheit bietet die Beziehung?

– Welchen Druck haben die Partner, die Beziehung aufrechtzuerhalten?

Die Ehe – oder die Hoffnung auf lebenslanges Glück

Die meisten Paare gehen gewöhnlich die Ehe ein, weil sie der festen Überzeugung sind, dass die „ihre“ Ehe ein Leben lang hält und natürlich auch glücklich ist und macht.

Dagegen aber sprechen folgende Zahlen:

Die Zahl der jährlichen Trauungen in Deutschland (je 100.000 Einwohner) ist von 650 im Jahr 1990 auf 470 im Jahr 2010 zurückgegangen.

Die Scheidungen bewegen sich auf einem hohen Niveau (Scheidung in Deutschland je 100.000 Einwohner) von 190 im Jahr 1990 auf 230 im Jahr 2010. In Deutschland lassen sich jedes Jahr fast 190.000 Paare scheiden. Durchschnittlich gehen etwa 4 von 10 Ehen kaputt. Andererseits leben in Deutschland viele Paare ohne Trauschein zusammen. Die Zahl der nichtehelichen Lebensgemeinschaften stieg in den letzten 12 Jahren um 40 %. Nur 8 von 10 solcher Lebensgemeinschaften überstehen 2 Jahre, während das immerhin fast alle Verheirateten hinbekommen.

Noch leichter jedoch „zerfetzt“ es die Paare, die in verschiedenen Wohnungen hausen, sei es aus beruflichen Gründen, sei es, weil sie es so wollen. Nicht einmal die Hälfte solcher Gespanne erträgt einander länger als zwei Jahre.

Alles mit einem für immer – abgekürzt Amefi

Gemeint ist die weitverbreitete Idee, das Leben zu zweit müsse einer XXL-Romanze gleichen, die bis ans Lebensende stark bleibt und schön. In der Geschichte der Menschheit ist die individuelle unbedingte Liebe eine junge Idee. Sie erblühte erst vor nicht einmal 250 Jahren, Goethe setzte sie mit einem Werther in die Welt. Damit fand er sofort und auch gleich weltweit Nachahmer.

Dennoch konnte er eines nicht aus der Welt schaffen: Es gibt eine immer größere Diskrepanz zwischen dem Ideal der Liebe und ihrer Realität. Es ist schon fast ein Axiom: Je weiter Traum und Wirklichkeit auseinandertriften, desto wahrscheinlicher folgt die Trennung. Meistens sind es Frauen, die den Anstoß für die Trennung geben (ca. 63 % in Deutschland). Frauen sind – aus welchen Gründen auch immer – weniger gewillt als Männer eine Partnerschaft trotz vieler Probleme und Konflikte aufrecht zu erhalten.

Hinzu kommt: Frauen haben nicht so viel zu verlieren. Zerbricht die Beziehung holen sie sich ihre Dosis Liebe und Nähe eben von ihren Eltern, Geschwistern und Freundinnen. Über ein solches Netz verfügen ihre Partner eher nicht. Ca. 70 % der deutschen Männer haben keine Freunde, denen sie sich anvertrauen können.

Dies zeigt auch in erschreckender Weise die Abhängigkeit der Männer von den Frauen. Dies führt auch dazu, dass nach einer Trennung wesentlich mehr Männer in kürzester Zeit wieder eine neue Paarbeziehung suchen.

Bei den Paartherapeuten sitzen daher auch sehr viele Männer, die wissen wollen, wie sie es beim nächsten Mal „richtig machen“.

Diese Kommunikationslücke, diese Bedürfnisse versuchen wir – müssen wir in unseren ISUV Kontaktstellen durch entsprechende Bücher und Buchhinweise ausfüllen.

Es gibt nicht das Rezept, dass es in der neuen Beziehung klappt, aber einige Hinweise gilt es zu beachten:

– Nicht gleich innerhalb kurzer Zeit mit dem neuen Partner ins Bett hüpfen. Wichtiger ist, dass man sich vorher gut kennenlernt, bevor das Verliebtheitssystem anspringt und den Blick verblendet auf das was wirklich zählt.

– Was wirklich zählt: Ähnlichkeit. Es kommt wohl darauf an wie ähnlich sich Paare ihr Leben vorstellen und was sie tun um diese Gemeinsamkeit herzustellen. Sicher macht das Heiraten die Trennung schwerer. Man bekennt sich bei einer Heirat zu einer gemeinsamen Zukunft.

– Fraglich ist, ob Sex tatsächlich der Kitt ist, der wirklich zählt und die Paare zusammenhält.

Sex ist eines der schwierigsten Themen überhaupt in der Paarforschung. Die bisherigen Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass Deutschlands Männer deutlich weniger zufrieden sind mit ihrem Liebesleben als ihre Partnerinnen.

Die verschiedenen Anforderungen von Beruf, Kindererziehung, Haushalt und Sozialnetz überfordern viele Frauen bezüglich der Erwartungen der Männer im Bett. Nach so einem Hektiktag zwischen Schreibtisch, Kita und Supermarkt haben die Frauen oft ein großes Bedürfnis nach Rückzug und Ruhe.

Ich teile zwar nicht die Auffassung von „Gottfried Benn „, der feststellt, dass die Institution der Ehe zur Lähmung des Geschlechtstriebs führe. Nach langen gemeinsamen Jahren ersterbe offenbar die Lust am Körper des anderen.

Feststeht aufgrund der bisherigen Forschungsergebnisse, dass der Sex einen wesentlich kleineren Anteil hat am Beziehungsglück. Das Liebesspiel wird oft als Jungbrunnen der Partnerschaft weit überbewertet.

Aufgrund eigener Praxiserfahrungen nach 25 Jahren bin ich der Auffassung, dass die Untreue kein Exclusivrecht der Männer mehr ist. Männer wie Frauen erliegen inzwischen der außerehelichen Verführung. Auch die Frauen, zunehmend wirtschaftlich unabhängig, vergnügen sich gern in fremden Betten.

Kinder sind ein Liebeskiller

In sämtlichen Studien sackt die Zufriedenheit mit der Beziehung in ungeahnte Tiefen sobald der erste Sprössling aus der Zweier- eine Dreierkiste macht.

Feststeht auch, dass es für Ehepaare mit Kleinkindern wichtig ist mehrmals im Monat den Abend zu zweit alleine zu verbringen ohne Kinder, ohne Freunde. Es senkt das Scheidungsrisiko.

Streitkultur der Eheleute

Schon John Gottman, amerikanischer Pionier der neueren Paarforschung hat früh herausgefunden, dass Streiten niemals konstruktiv sein kann. Gottman hat in seinem Labor 900 Paare beobachtet, wie sie sich zankten. Er hat sie gefilmt und physiologisch vermessen. Schnell war klar, der Puls schnellt hoch auf 90/95, der Blutdruck steigt, Stress verdunkelt das Hirn, Ratio Ade. Am Ende waren die Streitenden kein Stück vorangekommen, das alte Spiel. Sein Fazit: Streit vermeiden, Kritik einstellen.

Zufriedene Paare, das stellte John Gottman schon fest, lösen Spannungen mit Humor, Zuneigung und Respekt. Es kommt wahrscheinlich letztlich nicht darauf an, sich zu vertragen, d.h. Probleme zu lösen, sondern darauf, sich zu ertragen.

Worauf sollte man also letztendlich bei einer Beziehung achten:
•Einen ähnlich denkenden Partner suchen und heiraten.
•Wenn Kinder, so doch regelmäßig auch die Zeit zu zweit verbringen.
•An die gemeinsame Zukunft glauben.
•Zerstörerischen Streit und Kritik vermeiden.
•Sex nicht so wichtig nehmen.
•Freundlich und humorvoll Konflikte lösen.
•Dem anderen mit Großzügigkeit begegnen.
•Kurz: Richtig gute Freunde sein.

Das beinhaltet aber auch Abschied zu nehmen vom Märchenprinzen und von der Märchenprinzessin, man vergesse die Supertraumfrau und die Sehnsucht nach Wiedervereinigung mit der verloren gegangenen Hälfte von Plato und Kugelmenschen.

Wer sich mit der Unvollkommenheit zufrieden gibt, hat eine echte Chance die Liebe zu bewahren und ein Leben lang gemeinsam Weihnachten zu feiern.

Die Fachleute plädieren für mehr Realismus in der Liebe. Dazu gehört aber auch die Fähigkeit einander zu vergeben. Bei der Resilienzforschung bezüglich einer glücklichen Ehe spielt das Vergeben zweier Menschen eine entscheidende Rolle. Die Frage ist auch, ob es immer einer liebenden Paarbeziehung bedarf um Eltern zu werden. Vielleicht sollte man die leidenschaftliche Liebe von der Elternschaft abkoppeln. Frauen, die Kinder haben wollen, sollten sich organisieren und Netzwerke aufbauen um sie großzuziehen, mit oder ohne festen Partner.

Es fiele weg die Fracht der Erwartungen: nur den Geliebten zum Vater zu machen, eine Vater-Mutter-Kind-Beziehung als Quell allen Glücks zu betrachten, vielleicht bliebe sie, die Liebe, wenn sie nicht von zu vielen Erwartungen erdrückt würde. Eines aber bleibt am Ende festzuhalten: Es ist grundfalsch jemanden zu lieben, der einen nicht genauso zurückliebt. Das Kennzeichen echter Liebe ist nun einmal die Gegenseitigkeit der Gefühle.

Ernst Gailer/Josef Linsler

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Über isuv

ISUV-Bundesvorsitzender ISUV - Trennung/Scheidung, Ende einer Beziehung, aber auch Chance zum Neuanfang
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